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Wie spricht man angehende Azubis richtig an? Wir haben nachgefragt!

Wenn man die Zielgruppe verstehen will, sollte man sie einfach fragen. Daher haben wir unseren Tagespraktikanten Paul gefragt, wo und wie er sich über Ausbildungen informiert und worauf er dabei besonders achtet.

Laut der Bundesagentur für Arbeit gab es im Jahr 2019 in Deutschland 53.137 unbesetzte Ausbildungsplätze. Viele Schüler/innen entscheiden sich dazu ein Abitur zu machen und anschließend ein Studium zu absolvieren. Das hängt damit zusammen, dass sie diesen Weg zum Teil aus dem Elternhaus als auch von Lehrern und Lehrerinnen als „beste“ Möglichkeit genannt bekommen. Sie informieren sich daher nicht aktiv über Ausbildungsberufe oder Stellenausschreibungen, sondern nur über Studiengänge. Umso wichtiger ist es also für Unternehmen, um Azubis zu werben und so ihre Begeisterung für eine Ausbildung zu entfachen. Wir haben die Gelegenheit genutzt und unseren Tagespraktikanten gefragt, wie Unternehmen ihn am besten ansprechen können.

Nachgefragt

Paul ist 14 Jahre alt und geht auf ein Gymnasium. Sein Abitur möchte Paul gerne absolvieren, sagt er. Allerdings wisse er nicht, was er anschließend damit anstellen kann. Wie viele andere Schulabgänger, möchte auch er nach seinem Abitur gerne ein Jahr um die Welt reisen und sich danach erst entscheiden, wo sein beruflicher Weg langläuft. Momentan hat er noch keine Idee was genau er einmal beruflich machen möchte. Er sagt: „Vielleicht möchte ich nach meiner Reise ja einen Job machen für den ich gar nicht studieren muss.“ Damit das eintrifft, müsste Paul allerdings erstmal einen interessanten Ausbildungsberuf finden.

Wir wollten daher gerne wissen, was eine Anzeige für eine Ausbildungsstelle mit sich bringen muss, um Pauls Interesse zu wecken. Seine Antwort: „Mir ist wichtig, dass die Website cool ist und die gezeigten Leute motiviert rüberkommen. Ich muss das Gefühl haben, die Mitarbeiter haben Bock auf ihren Job und Spaß daran, etwas Cooles zu machen. Ich will mich auf der Website direkt willkommen fühlen und nicht nur einfach einen Job angeboten bekommen.“

Der Ort, an dem die Zielgruppe nach Ausbildungsplätzen sucht, ist ziemlich eindeutig: Online. „Ich würde im Internet nach passenden Berufen suchen“, sagt unser Praktikant.

Es ist also, gerade bei der Suche nach dem richtigen Azubi, wichtig, sich dort zu präsentieren, wo auch die Zielgruppe sich regelmäßig aufhält. Die Social-Media-Kanäle bieten Unternehmen die Möglichkeit, nah an die Zielgruppe heran zu kommen, diese neugierig zu machen und ohne große Streuverluste gezielt für ihre Ausbildungsberufe zu werben. Hier werden unter anderem auch Schüler wie Paul angesprochen, die vielleicht noch nicht wissen, wonach sie genau suchen.

Unser Praktikant nutzt vor allem Instagram und verrät, dass bei ihm besonders Trendvideos gut ankommen. Bei einer Azubi-Kampagne mit dem Trend zu gehen, sich etwas zu trauen und die Botschaft bestenfalls sogar in Form von kurzen, knackigen Videos rüber zu bringen, sei ein Volltreffer.

Insgesamt sagt Paul, für ihn kommt es in erster Linie darauf an, wie die Anzeige gemacht ist. Sie sollte authentisch, echt und frisch sein und dazu motivieren, das Unternehmen kennen lernen zu wollen.