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Quelle: Dokumentation Megatrend Connectivity, Zukunftsinstitut

Connectivity: Innovationsmotor für neue Geschäftsideen



Ein Milliardenmarkt lädt ein: Das Internet. 45 Prozent der Deutschen shoppen regelmäßig online, E-Commerce-Unternehmen wie Amazon melden immer neue Umsatzrekorde und auch das Geschäft mit Online-Werbung, sozialen Netzwerken und kostenpflichtigen Internet-Diensten boomt.

„Derzeit nutzen vor allem große Unternehmen Social Media. In diesem Jahr konnten insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen die Vorteile der direkten Kommunikation mit dem Nutzer für sich entdecken. Entsprechend nehmen Social-Media-Aktivitäten und -Budgets auch in Zukunft deutlich zu.“

Mike Schnoor, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

Mit gezielten Marketing-Aktionen über Twitter oder Facebook generieren Unternehmen heute Millionen-Umsätze – aber auch für kleine Unternehmen bietet sich das Online- Business geradezu an: Denn die Ausgaben für Technik und Infrastruktur sind mittlerweile erschwinglich, während neue Vertriebslösungen gute Umsätze ermöglichen, z. B. Affiliate-Marketing oder Werbe- und Verkaufskanäle in Social Networks. Allein 25 Prozent der Umsätze in Deutschland sollen im Jahr 2015 über den Kanal Internet eingefahren werden. Die Zahlen zeigen: Wer den Online-Trend verpasst, läuft künftig Gefahr, schneller vom Wettbewerb überholt zu werden. Nach Expertenmeinungen wird der Umsatz des reinen Einzelhandels im Non-Food-Bereich bis 2015 um 13 Prozent schrumpfen. Mit der Etablierung des Internets als starkem Verkaufskanal ist der stationäre Handel aber trotzdem nicht tot – im Gegenteil, er ist quicklebendig: Denn Multi-Channeling, also der Verkauf über On- und Offline-Kanäle parallel, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mit einem Wachstum von geschätzten 78 Prozent soll der Mehrkanal-Verkauf bis 2015 ganz neue Höhenflüge erleben.

Die Prognose räumt mit alten Vorurteilen endgültig auf: Es gibt keinen Verdrängungs- wettbewerb, sondern Internet und Einzelhandel befruchten und ergänzen sich gegenseitig. Um vom Online-Trend zu profitieren, müssen aber auch zeitnah die wichtigsten Voraussetzungen geschaffen werden: So wird der Zugriff auf Websites und Online-Shops künftig zunehmend über Smartphones erfolgen – damit ergeben sich zum Beispiel ganz neue Anforderungen an das Webdesign und die Programmierung.

Um Megatrends wie Connectivity nachhaltig für das eigene Unternehmen zu erschließen, sollten Firmen-Chefs und auch Mitarbeiter im Alltag Zeit und Raum zur frischen Ideenentwicklung einplanen – mit oder ohne Agentur. Dafür eignet sich am besten eine institutionalisierte Form, zum Beispiel mindestens zwei Mal im Jahr ein kreatives Brain-Storming mit Fragen wie: Was bedeuten aktuelle Trends für unser Unternehmen? Und wie können wir diese nutzen? Auf diese Weise entstehen oft nicht nur spannende neue Ideen für Produkte, Dienstleistungen, Präsentationen oder neue Vertriebswege, sondern auch ein neue Form des konstruktiven Miteinanders.

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