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Bist du on? Ein Tag im Leben der Generation Internet

Sie sind mit Internet und Handys aufgewachsen und unterscheiden nicht mehr zwischen On- und Offline-Identität: Die 11- bis 16-Jährigen sind die „Digital Natives“. Sie sind die erste Generation, die mit den neuen Technologien des 21. Jahrhunderts groß geworden ist. Das Kommunikationsverhalten der „Generation Internet“ unterscheidet sich angeblich stark von den „Digital Immigrants“, die erst im Erwachsenenalter mit Computer und Handys konfrontiert wurden. 38,5° wollte es genau wissen. Wir fragten 11- bis 16-jährige Schüler: Bist du on?

Die Ergebnisse der anonymen und nicht repräsentativen Umfrage sind teilweise überraschend: Es gibt niemanden unter den Befragten, der nicht mehrmals am Tag per Handy und Internet kommuniziert. Die meisten Schüler nutzen maximal zwei Kanäle: Ausnahmslos jeder liest und schreibt Kurznachrichten per SMS, in der Beliebtheit knapp dahinter liegt Facebook. Einige wenige kommunizieren über ICQ und Schüler.CC.

Vor allem die Extreme stechen heraus: Die 14-jährige Pia aus Schöppingen schreibt zum Beispiel an einem ganz normalen Wochentag rund 75 Nachrichten per SMS – und erhält mindestens genauso viele zurück. Neben diesen „Heavy Usern“ gibt es die Gruppe der Normal-Nutzer (fünf bis acht SMS pro Tag, bis zu zehn Einträge bei Facebook) und der Wenig-Kommunizierer (ein bis zwei SMS am Tag und Aktivitäten bei Facebook). Das Medium E-Mail spielt für Digital Natives hingegen kaum eine Rolle: Nur zwei der Befragten erhielten oder schrieben eine Mail.

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Quelle: "Ich bin on" – Tag einer 16-jährigen, Auszug aus der gleichnamigen Umfrage
von Meuter und Team
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